Rolls-Royce präsentiert auf der Monaco Yacht Show 2026 eine neue Vision für das Design von Yachtbrücken
Veröffentlicht am 24 September 2026
- Weltpremiere der mtu NautIQ Bridge „Point Break“: Umwandlung der Brücke in einen multifunktionalen Lebensraum unter Wahrung Betriebsstandards
- Innovative Brückenarchitektur mit HMI der nächsten Generation, Head-up-Display und künftigen KI-gestützten Funktionen
- Das neue Konzept schafft zusätzlichen Premium-Raum für Eigner und Gäste und gewährleistet gleichzeitig höchste Standards in Bezug auf Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit und Betriebsbereitschaft
Rolls-Royce Power Systems präsentiert auf der Monaco Yacht Show 2026 die Weltpremiere des neuen Konzepts mtu NautIQ Bridge „Point Break“. Point Break wurde für die nächste Yacht-Generation mit einer Länge von bis zu 50 Metern entwickelt und steht für einen innovativen Ansatz beim Brückendesign. Durch die Kombination fortschrittlicher digitaler Technologien mit einem neuen architektonischen Konzept definiert es die Kommandobrücke neu – sowohl als hocheffiziente Steuerzentrale als auch als integraler Bestandteil des Wohnbereichs der Yacht.
„Point Break“ löst eine bedeutende gestalterische Herausforderung für Yachtdesigner und Werften: wertvollen Platz an Bord für Eigner und Gäste zurückzugewinnen, ohne dabei die Arbeitsumgebung des Kapitäns oder die höchsten Standards in Bezug auf Sicherheit und Funktionalität zu beeinträchtigen.
Christian Paolini, Geschäftsführer Brücken- und Automatisierungssysteme bei Rolls-Royce Power Systems in Italien, sagte: „Unsere Kunden suchen nach Möglichkeiten, den Platz an Bord optimal zu nutzen, ohne dabei Abstriche bei der Sicherheit oder der Einsatzbereitschaft zu machen. Mit Point Break haben wir einen der platzintensivsten Betriebsbereiche der Yacht neu konzipiert, um den sich wandelnden Erwartungen unserer Kunden gerecht zu werden. Durch die Kombination fortschrittlicher digitaler Technologien mit einem neuen architektonischen Ansatz haben wir eine Brücke geschaffen, die die betriebliche Effizienz steigert, Kapitäne und Besatzungen unterstützt und wertvollen Platz an Bord wieder seinem ursprünglichen Zweck zuwendet: dem Genuss für Eigner und Gäste. Point Break spiegelt unsere Vision für die Zukunft des Brückendesigns bei Yachten wider.“
Das Ergebnis ist ein Brückenkonzept mit doppeltem Verwendungszweck: Ist die Yacht nicht in Fahrt, geht das Steuerhaus im Salon auf, bleibt dabei voll funktionsfähig und ist bei Bedarf sofort wieder einsatzbereit.
Im Mittelpunkt des Konzepts steht eine neue Brückenarchitektur mit einer Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI) der nächsten Generation, die die Navigation intuitiver, effizienter und benutzerfreundlicher gestalten soll. Eine markante vertikale Anordnung der Displays optimiert die Raumnutzung und verbessert die Situationswahrnehmung, während ein fortschrittliches Head-up-Display wichtige Navigationsinformationen direkt in das Sichtfeld des Kapitäns projiziert.
„Point Break“ wurde als dynamischer und anpassungsfähiger Raum konzipiert. Wenn keine Navigation stattfindet, fahren die Displays ein und schaffen so einen offenen Raum, der für andere Zwecke an Bord genutzt werden kann. Dadurch wird einer der wertvollsten Bereiche der Yacht Teil des Erlebnisses an Bord. Dieser Ansatz ermöglicht es Designern und Werften, die Innenraumgestaltung neu zu überdenken und mehr Flexibilität zu schaffen, ohne dabei die Betriebsbereitschaft zu beeinträchtigen.
Das Konzept nimmt zudem die nächste Generation digitaler Bordlösungen vorweg, indem es künftige KI-gestützte Funktionen für das Dokumentenmanagement an Bord integriert und vollständige Kompatibilität mit mtu NautIQ Foresight gewährleistet – der fortschrittlichen Plattform von Rolls-Royce für das vorausschauende Zustandsmanagement von Motoren und Systemen. Zusammen verbessern diese Technologien die Betriebsübersicht, vereinfachen die Wartungsplanung und unterstützen Kapitäne und Besatzungen im täglichen Betrieb.
„Mit ‚Point Break‘ unterstreicht Rolls-Royce einmal mehr sein Engagement, die Zukunft integrierter Brückenlösungen durch Innovation, Digitalisierung und menschenzentriertes Design mitzugestalten. Als Teil des mtu NautIQ-Ökosystems stärkt das Konzept den ‚From Bridge to Propeller‘-Ansatz des Unternehmens, bei dem Antrieb, Energiemanagement und Automatisierung Hand in Hand arbeiten“, sagte Lukas Köhler, Senior Vice President Global Marine & Mining bei Rolls-Royce Power Systems.
Das Konzept mtu NautIQ Bridge „Point Break“ wird erstmals auf der Monaco Yacht Show 2026 vorgestellt und bietet den Besuchern die Gelegenheit, ein Brückenkonzept zu erleben, das fortschrittliche digitale Technologien mit einem neuen Ansatz zur Raumnutzung an Bord verbindet.
Über Rolls-Royce Holdings plc
Rolls-Royce bewegt die Welt: Das Unternehmen entwickelt hochmoderne Energie- und Antriebssysteme, die Menschen verbinden, schützen und voranbringen. Ob in der Luft, zu Wasser oder an Land – die Lösungen von Rolls-Royce decken den steigenden Energiebedarf in einer zunehmend vernetzten Welt. Sie unterstützen Regierungen bei der technologischen Ausstattung ihrer Streitkräfte und liefern effiziente Technologien für die Industrie, Luftfahrt und Schifffahrt.
Zum Konzern gehört auch Rolls-Royce Power Systems mit Sitz in Friedrichshafen. Unter der Marke mtu bietet das Unternehmen innovative Lösungen für die Energie- und Antriebstechnik – darunter schnelllaufende Motoren und Systeme für Schiffe, schwere Land- und Schienenfahrzeuge sowie für militärische Anwendungen. Das Portfolio reicht von fortschrittlichen Diesel- und Gasmotoren über Batterielösungen bis hin zu integrierten Energiesystemen für sicherheitskritische Anwendungen, Dauerstromversorgung, Kraft-Wärme-Kopplung und Microgrids. Mit mehr als 10.000 Mitarbeitenden weltweit treibt Power Systems aktiv die Energiewende voran.
Rolls-Royce ist heute in 48 Ländern vertreten und beliefert Kunden in über 100 Ländern. Dazu zählen Fluggesellschaften, Leasingunternehmen, Streitkräfte sowie Industrie- und Schifffahrtskunden. Durch ein mehrjähriges Transformationsprogramm stärkt das Unternehmen seine Wettbewerbsfähigkeit, Widerstandskraft und Zukunftsfähigkeit – und schafft die finanziellen Freiräume, um nachhaltige Technologien gezielt zu entwickeln und zur Marktreife zu bringen.
Zum 31. Dezember 2025 erzielte Rolls-Royce plc einen Jahresumsatz von rund 23 Milliarden Euro* (20,1 Milliarden brit. Pfund Sterling) und einen bereinigten operativen Gewinn von rund 4 Milliarden Euro (3,46 Milliarden brit. Pfund Sterling). Die Aktie ist an der Londoner Börse notiert (LSE: RR., ADR: RYCEY, LEI: 213800EC7997ZBLZJH69).
* Angaben in € informativ, umgerechnet mit konstantem Wechselkurs (Wechselkursfaktor 1,1812), Verbindlich sind die Angaben in brit. Pfund Sterling.
Mehr unter: www.rolls-royce.com
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