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Rolls-Royce Power Systems legt mit "Net Zero at Power Systems" Fahrplan zur Klimaneutralität fest - Erhebliche Emissionsreduktion bis 2030

Veröffentlicht am 20 Juli 2021

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  • Ab 2023 sind wichtigste mtu-Motorenserien einsatzbereit für nachhaltige Kraftstoffe
  • Ab 2025 Energieversorgung mit CO2-freien Brennstoffzellen
  • Bis 2030 35 Prozent weniger Treibhausgas-Emissionen auf Produktebene•
  • Bis 2050 wird Rolls-Royce-Gruppe konzernweit klimaneutral
  • Politik muss Anreize und Rahmenbedingungen für Umstellung auf nachhaltige Produkte schaffen

Rolls-Royce Power Systems macht den nächsten Schritt in die klimaneutrale Zukunft. Bis 2030 will der Geschäftsbereich des Rolls-Royce-Konzerns mit neuen Technologien 35 Prozent der Treibhausgas-Emissionen im Vergleich zu 2019 einsparen. Dieses zeitnahe Ziel spielt eine wichtige Rolle bei dem Bestreben der Rolls-Royce-Gruppe, bis spätestens 2050 Klimaneutralität zu erreichen. Power Systems kommt damit eine Vorreiterrolle zu: “Mit ‚Net Zero at Power Systems‘ tun wir nicht nur aktiv etwas für den Klimaschutz. Wir haben unsere Strategie auf umweltfreundliche Lösungen für Energie und Antrieb ausgerichtet. Diese sehen wir bereits in den kommenden Jahren ausdrücklich als Wachstumschance für unser Geschäft“, sagt Andreas Schell, CEO von Rolls-Royce Power Systems.

Ein zentrales Element für das Erreichen dieser Ziele ist die Zertifizierung der wichtigsten mtu-Motorenprodukte, die schon ab 2023 mit nachhaltigen Treibstoffen laufen und dann sukzessive in den Einsatz gebracht werden. „Die Zertifizierung bedeutet, dass die 2000er- und 4000er-Motorenbaureihen der nächsten Generation, die 85 Prozent unseres Verkaufs ausmachen, für E-Kraftstoffe und Biokraftstoffe der zweiten Generation qualifiziert werden“, erklärt Dr. Otto Preiss, Technikvorstand und COO von Rolls-Royce Power Systems. Die Motoren kommen in den unterschiedlichsten Anwendungen wie etwa in der Energieversorgung, in der kommerziellen Schifffahrt, in schweren Landfahrzeugen, in Passagierzügen und in Yachten zum Einsatz.

Power Systems verfolgt eine Mehr-Säulen-Strategie zur Emissionsreduzierung: Zusätzlich zur Nutzung nachhaltiger Kraftstoffe baut der Geschäftsbereich auf neue Technologien wie CO2-freie Brennstoffzellensysteme. Diese kommen ab dem Jahr 2025 in der Energieversorgung zum Einsatz – von der Regelenergie zum Ausgleich von Schwankungen im Netz über die Dauerstrom- bis hin zur Notstromversorgung in beispielsweise Krankenhäusern und Rechenzentren. Die Entwicklungsingenieure arbeiten außerdem bereits an Wasserstoff- und Methanolmotoren sowie an Konzepten für dezentrale Power-to-X-Anlagen. Weitere nachhaltige Lösungen wie Batteriespeicher, Hybridsysteme für Schiffe und Züge oder Microgrids zur dezentralen, umweltfreundlichen Energieversorgung gehören bereits zum Portfolio von Power Systems. 

Hebel bei den großen Emissionsfaktoren ansetzen

„Um den größtmöglichen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels zu leisten, liegt der Fokus von Power Systems zunächst klar auf dem nachhaltigen Umbau des Produktportfolios. Damit konzentrieren wir uns jetzt auf den Bereich, in dem wir das größte Einsparpotenzial für Treibhausgasemissionen sehen. Aber noch in diesem Jahr werden wir Meilensteine festlegen, wie wir auch unsere Produktion und unsere Wertschöpfungskette langfristig klimaneutral gestalten können“, erklärt Dr. Otto Preiss.

Power Systems setzt damit als Spezialist für Antriebe und Energielösungen starke Wegmarken mit „Net Zero at Power Systems“, das an das Programm „Net Zero 2050“ des Rolls-Royce-Mutterkonzerns anschließt. Die im letzten Jahr vor der Pandemie 2019 verkauften Produkte von Power Systems stoßen über ihre Lebensdauer im Feld hinweg insgesamt rund 109 Millionen Tonnen Treibhausgase aus – das ist etwa zweimal der jährliche Treibhausgas-Ausstoß des Großraums London. „Damit haben wir einen großen Hebel, Emissionen zu senken. Gleichzeitig ist auch die Politik gefordert, verlässliche Rahmenbedingungen für nachhaltige Energielösungen in der Branche zu schaffen, um klare Anreize für die Umstellung auf nachhaltige Produkte zu setzen“, sagt CEO Andreas Schell.

Nachhaltigkeit steht schon länger im Fokus von Rolls-Royce Power Systems. „Net Zero at Power Systems” baut auf das „Green & Hightech-Programm“ auf und basiert auf der übergeordneten Unternehmensstrategie, mit der die Transformation zum Anbieter für integrierte nachhaltige Lösungen für Energie und Antrieb seit 2015 vorangetrieben wird.

Rolls-Royce Power Systems hat ein White Paper zum Thema „Zukunft des Verbrennungsmotors“ veröffentlicht.

Weitere Informationen zu "Net Zero at Power Systems" finden Sie hier. Erfahren Sie außerdem mehr über das ‘Net-Zero‘-Programm der Rolls-Royce-Gruppe.

Sehen Sie sich hier unser Pressegespräch an, oder lesen Sie unseren
Flyer.

Über Rolls-Royce Holdings plc

  1. Rolls-Royce ist Vorreiter bei Antriebs- und Energielösungen, die die Gesellschaft verbinden, antreiben und schützen. Wir haben uns verpflichtet, bis 2030 Klimaneutralität in unserem Betrieb zu erreichen. Wir sind der UN-Kampagne Race to Zero im Jahr 2020 beigetreten und haben uns verpflichtet sicherzustellen, dass unsere neuen Produkte bis 2030 und alle unsere Produkte bis 2050 klimaneutral betrieben werden können.
  2. Rolls-Royce Power Systems mit Hauptsitz in Friedrichshafen beschäftigt rund 9.000 Mitarbeiter. Unter der Marke mtu vertreibt das Unternehmen schnelllaufende Motoren und Antriebssysteme für Schiffe, Energieerzeugung, schwere Land- und Schienenfahrzeuge, militärische Fahrzeuge sowie für die Öl- und Gasindustrie sowie Diesel- und Gassysteme und Batteriecontainer für sicherheitskritische Anwendungen, zur Dauerstromerzeugung, für Kraft-Wärme-Kopplung und für Microgrids. 
  3. Rolls-Royce hat Kunden in mehr als 150 Ländern, darunter mehr als 400 Flug- und Leasinggesellschaften, 160 Streitkräfte und Seestreitkräfte, sowie mehr als 5.000 Energie- und Kernenergiekunden.
  4. Der Jahresumsatz 2020 betrug 11,76 Milliarden britische Pfund und wir investierten 1,25 Milliarden britische Pfund in Forschung und Entwicklung. Das Unternehmen unterstützt ein weltweites Netzwerk von 28 universitären Technologie-Centern, durch die Rolls-Royce-Ingenieure unmittelbar an wissenschaftlicher Spitzenforschung teilhaben. 
  5. Rolls-Royce Holdings plc ist ein börsennotiertes Unternehmen (LSE:RR., ADR: RYCEY, LEI: 213800EC7997ZBLZJH69).

 

Wolfgang Boller Leiter externe Kommunikation, Pressesprecher Regional- und Wirtschaftsmedien
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Silke Rockenstein Pressesprecherin Fachpresse, alle Regionen
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