Wie die Pandemie uns verändert hat

Sehr geehrte Kunden, Geschäftspartner und Besucher,

Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie machen auch vor den Mitarbeitern des Geschäftsbereichs Power Systems bei Rolls-Royce nicht Halt. Um diese zu schützen und gleichzeitig den Betrieb am Laufen zu halten, überwacht unser Krisenstab die Lage permanent.

„Wir haben zwei Prioritäten, nach denen wir unsere Entscheidungen ausrichten: Der Schutz unserer Mitarbeiter und der bestmögliche Service für unsere Kunden weltweit in dieser sehr dynamischen Situation“, erklärt Mathias Vogel, Executive Vice President Sales Service & Network bei Rolls-Royce Power Systems. 

Arbeit im Home-Office
Tausende Mitarbeiter arbeiten derzeit kurzfristig im Home-Office und sind so für unsere Kunden da. „Videokonferenzen und Skype-Besprechungen sind für uns nichts Außergewöhnliches, da wir unseren Mitarbeitern schon lange ermöglichen, mobil zu arbeiten. Physische Distanz zu ermöglichen und trotzdem ein effizientes Arbeiten sicher zu stellen, ist in dieser Situation unsere Hauptaufgabe. Deshalb haben wir in enormer Geschwindigkeit unsere IT-Infrastruktur und damit die Möglichkeiten der elektronischen Kommunikation nochmals deutlich erweitert und verbessert“, erläutert Jürgen Winterholler, Leiter der globalen IT-Dienste von Rolls-Royce Power Systems.

Produktion mit Abstand
In den Produktionsbetrieben halten die Mitarbeiter größtmöglichen Abstand voneinander. Sie arbeiten in zeitlich getrennten Schichten und wir desinfizieren die Arbeitsplätze zwischen den Schichten. So produzieren wir, damit wir möglichst viele Kunden weiterhin bedienen können. Um dafür immer genügend Teile zur Verfügung stehen zu haben, überwachen wir permanent unsere bestehende Lieferketten und auch alternative Lieferanten. So gewährleisten wir in dieser schwierigen Lage weitestgehend eine stabile Produktion und eine möglichst zeitgerechte Lieferung.

„Wir tun alles, um die Krise gemeinsam zu bewältigen. Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danke ich für ihr außergewöhnliches Engagement und unseren Kunden für ihr Vertrauen in diesen noch nie dagewesenen Zeiten“, so Andreas Schell, CEO von Rolls-Royce Power Systems.

Service besonders für sicherheitskritische Anwendungen
Unsere Service-Mitarbeiter arbeiten, wo immer möglich, auch in schwierigen Zeiten weiter vor Ort bei unseren Kunden, um den Betrieb von deren Produkten sicher zu stellen. Dabei konzentrieren sie sich vor allem auf sicherheitskritische Anlagen. Stromaggregate in Krankenhäusern gehören beispielsweise dazu, oder Notstromsysteme in Kraftwerken. Dabei hilft uns unsere weltweit aufgestellte Service-Organisation. Nicht zwingend erforderliche Einsätze wie geplante Wartungsarbeiten oder Inbetriebnahmen verschieben wir teilweise auf einen späteren Zeitpunkt. Bei allen Einsätzen ist Sicherheit oberstes Gebot und fordert oftmals gutes Abwägen: Nur, wenn unsere Mitarbeiter gemäß der aktuellen Gesundheits- und Verhaltensempfehlungen arbeiten können, können sie für unsere Kunden da sein.

Customer-Care-Center 24 Stunden erreichbar
Unsere Customer-Care-Center in Deutschland, China, Singapur und den USA sind weiter 24 Stunden am Tag für unsere Kunden da. Die Mitarbeiter beantworten die Fragen der Kunden gerne – nicht aus dem Büro, sondern aus ihrem Home-Office.

Die Ausbreitung des Corona-Virus‘, der die Krankheit COVID-19 verursacht, verlangt von allen erhöhte Sensibilität und besondere Vorsichtsmaßnahmen.

Wir bitten Sie deshalb um Verständnis für folgende Maßnahmen:

  • Seit dem 10. April weist das Robert Koch-Institut keine Risikogebiete mehr aus, da die Infektionszahlen mittlerweile weltweit hoch sind. Daher gelten in Deutschland für die Rückkehr von Auslandsreisen ab sofort verschärfte Regeln. Mitarbeiter und Fremdfirmenmitarbeiter, die sich in den vergangenen 14 Tagen im Ausland aufgehalten haben, dürfen das Werksgelände nicht betreten. 
  • Zusätzlich haben Bund und Länder angeordnet, dass sich Reisende, die nach einem mehrtägigen Aufenthalt im Ausland (mehr als 72 Stunden) zurückkehren, 14 Tage in Selbstquarantäne begeben müssen. 

Definierte Ausnahmen für Pendler und Inlandsreisen

Diese Regelung gilt nicht für Berufspendler, beispielsweise aus Österreich oder der Schweiz. Außerdem gilt die Regel nicht für Reisen innerhalb Deutschlands. (Fremdfirmen-) Mitarbeiter, die sich in den vergangenen 14 Tagen innerhalb Deutschlands, aber außerhalb des Bundeslands ihres Arbeitsplatzes aufgehalten haben, dürfen das Werk ohne Einhaltung einer Quarantäne betreten.

Internationale Richtlinien

International bestehen für Rolls-Royce nach wie vor die Länder-Unterscheidungen in Rot und Amber. So dürfen Mitarbeiter aus einem Amber-Gebiet in ein Land der Kategorie Rot einreisen, ohne dass eine Quarantäne-Phase nötig ist. Ebenso sind Reisen von Rot zu Rot ohne Quarantäne möglich. Reisende aus einem Risikogebiet der Kategorie Rot müssen sich hingegen bei Einreise in ein anderes Land 14 Tage in Quarantäne begeben. Sollten örtliche Behörden strengere Regeln vorgeben, sind diese zu beachten. 

Übersicht über Länder der Kategorie Rot und Amber

Länder der Kategorie Rot: Ägypten, Deutschland, Frankreich: Region Grand Est, Iran, Italien, Österreich, Schweiz, Spanien, Südkorea, Vereinigtes Königreich, Vereinigte Staaten

Länder der Kategorie Amber: Alle anderen Gebiete gelten als Amber. 

Kein Zutritt mit Symptomen

Zusätzlich gilt: (Fremdfirmen-) Mitarbeiter, die vor mehr als 14 Tagen aus dem Ausland zurückgekommen sind oder Kontakt mit einer an COVID-19 erkrankten Person oder einem Verdachtsfall hatten, müssen in den vergangenen zwei Tagen frei von COVID-19 spezifischen Krankheitszeichen sein. Dazu zählen:

  • Husten/ Schnupfen
  • Halsschmerzen/-kratzen
  • Fieber > 37,4°C (ohne fiebersenkende Mittel)
  • Muskelschmerzen/Kopfschmerzen/Schwindel
  • Erschöpfung
  • Luftnot
  • Geschmacks- und Geruchsverlust
  • Durchfall

Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung. Über weitere Maßnahmen oder die Aufhebung dieser Regelungen informieren wir Sie umgehend.