Yacht

Rolls-Royce und Team Italia bündeln die Kräfte bei Brückensystemen für Yachten

Veröffentlicht am 13 September 2019 von Kerstin Hansmann, Bilder von mtu

Kooperationspartner entwickeln integrierte Brückenlösungen für Serienyachten

Der Rolls-Royce-Geschäftsbereich Power Systems und Team Italia, ein Anbieter von Brückensystemen für Yachten, gehen ab sofort gemeinsame Wege: Auf dem Yachting Festival in Cannes vereinbarten sie eine strategische Partnerschaft. Damit erweitert Rolls-Royce das Portfolio seiner Produkt- und Lösungsmarke mtu für den Yachtmarkt um ein integriertes Brückensystem. Die gemeinsam entwickelte mtu SmartBridge wird ab dem Jahr 2020 weltweit für Serien- und Megayachten angeboten.
„Mit Blick auf die Weiterentwicklung vom Motorenhersteller zum Anbieter integrierter Systemlösungen, ist die mtu SmartBridge ein wichtiges Element. Unsere Kunden profitieren davon, indem sie eine Gesamtlösung aus einer Hand bekommen“, sagt Knut Müller, Leiter des Marine- und Behördengeschäfts beim Rolls-Royce Geschäftsbereich Power Systems. 


„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Rolls-Royce und darauf, gemeinsam Zukunftstechnologien voranzutreiben. Die bisherige Zusammenarbeit hat gezeigt, dass sich unsere Produkte ideal ergänzen und beide Unternehmen einen starken Fokus auf Innovation und Qualität legen“, sagt Team-Italia-Geschäftsführer Massimo Minnella. 

Die neue Brückenlösung bietet insbesondere für Serienyachten ein modulares Konzept, mit dem die Anforderungen der Kunden individuell bedient werden können. Die mtu SmartBridge vereint alle essentiellen Subsysteme für das Steuern, Überwachen und Navigieren einer Yacht – von der Brücke bis zum Maschinenraum - in einer Plattform. Das betrifft nicht nur die Antriebsanlage, sondern auch das Schiffsautomationssystem sowie das Power-Management-System, die Navigation und die Kommunikation. Die Brückenlösung integriert alle relevanten Informationen und steigert damit die Nutzerfreundlichkeit für den Kapitän und macht den Schiffsbetrieb sicherer. Zusätzlich bettet die mtu SmartBridge digitale Funktionen ein, beispielsweise die Dokumentation auf Tastendruck, die Übertragung von Motor- und Systemdaten über die MTU Go!-Plattform und den Zugang zum globalen mtu-Service. Die Anbindung der Anlagen über Datenlogger ermöglicht es, die Motoren aus der Ferne zu überwachen, Wartungen und damit auch Ersatzteilverfügbarkeit zu planen sowie Betreiberdaten zu analysieren. „Damit wird die Schiffsverfügbarkeit gesteigert und ein einzigartiges Kundenerlebnis geschaffen“, erklärt Knut Müller.

Der Brückenlieferant Team Italia, der sich auf die Integration und funktionale Optimierung von Navigation, Sicherheit, Kommunikation und Datentransfer für den Yachtmarkt spezialisiert hat, steuert seine  20-jährige Erfahrung bei. 

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