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Rolls-Royce erweitert Produktionskapazität für MTU-Aggregate in Mankato

Veröffentlicht am 13 Oktober 2020

Rolls-Royce investiert 13,9 Millionen US-Dollar in das MTU-Stromaggregate-Produktionswerk des Geschäftsbereichs Power Systems in Mankato im US-amerikanischen Bundesstaat Minnesota.

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  • Gestiegene Kundennachfrage und Branchenprognose erfordern höhere Kapazität auf dem amerikanischen Kontinent
  • Mehrstufige Expansion ermöglicht zusätzliche Fertigungslinien, höhere Prüfstandskapazität und weitere Arbeitsplätze in der Produktion

Rolls-Royce investiert 13,9 Millionen US-Dollar in das MTU-Stromaggregate-Produktionswerk des Geschäftsbereichs Power Systems in Mankato im US-amerikanischen Bundesstaat Minnesota. Derzeit entsteht dort ein neues Gebäude für Forschung und Entwicklung und den stufenweisen Ausbau der Produktion. Der wachsende Markt – 2019 war ein Rekordjahr für das Werk Mankato - und die Nachfrage nach mehr Produktangeboten erfordern es, Gebäude Ausrüstung und Prozesse auf den neuesten Stand zu bringen, um den Kundenanforderungen auch künftig zuverlässig gerecht zu werden. Das Projekt gehört gleichzeitig zur übergeordneten Strategie des Geschäftsbereichs Power Systems, der sich vom Motorenhersteller zu einem Anbieter nachhaltiger Lösungen entwickelt.

Die Vergrößerung der bestehenden Montagehalle in Mankato um 2600 Quadratmeter macht den Hauptteil der Erweiterung aus. So werden zusätzliche Fertigungslinien und bessere Möglichkeiten zur Produktprüfung geschaffen. Gleichzeitig entstehen 20 neue Arbeitsplätze in der Produktion. Durch die Erweiterung einer der bestehenden Fertigungslinien um die Produktion von MTU-Hochleistungs-Gasaggregaten wird sich die Kapazität des Werks um etwa 25 Prozent erhöhen. Diese Gasaggregate können dann erstmalig in den USA produziert werden.

„Unser MTU-Werk in Mankato hat entscheidenden Anteil an unserem erfreulichen Wachstum auf dem amerikanischen Kontinent. Diesen Erfolgskurs wollen wir fortsetzen, indem wir uns jetzt in der Krise daran arbeiten, gestärkt aus ihr hervorzugehen. Konsequenter als zuvor verfolgen wir unsere Strategie, uns vom Motorenhersteller zum Anbieter nachhaltiger Lösungen zu entwickeln“, sagt Andreas Schell, CEO von Rolls-Royce Power Systems. „Diese Investition in unser MTU-Werk in Mankato hilft uns, den wachsenden Energiebedarf des amerikanischen Kontinents mit vor Ort hergestellten Produkten zu decken. So wird Mankato künftig ein noch wichtigerer Teil unseres weltweiten Produktionsnetzwerks“, so Schell weiter.

„Rolls-Royce hat in bedeutendem Umfang in das Gassystemgeschäft investiert – in Produkte und Mitarbeiter“, sagt Carsten Schrick, Direktor für Gassysteme in Amerika. „Die Anzahl der MTU-Gassystem-Projekte ist daraufhin gestiegen. Wir erwarten, dass sich dieser Trend fortsetzt, da unsere Systeme verstärkt mit unterschiedlichen Gasen betrieben werden können und so Flexibilität bei der Wahl des Brennstoffs bieten. Durch die Produktion dieser Systeme in unserem Werk in Mankato können wir sie mit kürzeren Vorlaufzeiten an unsere Kunden auf dem amerikanischen Kontinent liefern und ihnen dadurch einen deutlichen Mehrwert bieten.“

Darüber hinaus verbessert die Werkserweiterung Logistik und Sicherheit am Standort. Das vergrößerte Platzangebot ermöglicht eine Trennung von Logistik und Montage. Durch große Tore werden Hebe- und Rüstarbeiten vereinfacht.

Neben einer Vergrößerung des Produktionsbereichs umfassen die Projektinvestitionen auch ein neues Gebäude für Forschung und Entwicklung, modernisierte Prüfstände für die Produktion und die Neugestaltung des Bereichs für die Kundendienst-Verwaltung. Das neue F&E-Zentrum, das diesen Monat fertiggestellt wird, umfasst einen Prüfstand, der speziell auf die Bedürfnisse von Kunden abgestimmt ist, die Produkte für Rechenzentren benötigen. Die drei Prüfstände im Hauptgebäude werden ebenfalls entsprechend modernisiert. Die Renovierung des Verwaltungsbereichs wurde bereits im Dezember 2019 abgeschlossen. Hier wurden 21 neue Arbeitsplätze geschaffen. Der Abschluss der ersten Phase der Montagehallenerweiterung ist für Februar 2021 geplant. Die letzte Phase soll im September 2021 abgeschlossen sein. 

Über Rolls-Royce Holdings plc

  1. Rolls-Royce geht mit modernsten Technologien voran, um umweltfreundliche, sichere und wettbewerbsfähige Lösungen für den weltweiten Antriebs- und Energiebedarf anzubieten.
  2. Rolls-Royce Power Systems mit Hauptsitz in Friedrichshafen beschäftigt rund 10.000 Mitarbeiter. Unter der Marke MTU vertreibt das Unternehmen schnelllaufende Motoren und Antriebssysteme für Schiffe, Energieerzeugung, schwere Land- und Schienenfahrzeuge, militärische Fahrzeuge sowie für die Öl- und Gasindustrie sowie Diesel- und Gassysteme und Batteriecontainer für sicherheitskritische Anwendungen, zur Dauerstromerzeugung, für Kraft-Wärme-Kopplung und für Microgrids. Mittelschnelllaufende Motoren aus Bergen treiben Schiffe und Energieanlagen an.
  3. Rolls-Royce hat Kunden in mehr als 150 Ländern, darunter mehr als 400 Flug- und Leasinggesellschaften, 160 Streitkräfte, 70 Seestreitkräfte, sowie mehr als 5.000 Energie- und Kernenergiekunden.
  4. Der Jahresumsatz 2019 betrug 15,45 Milliarden britische Pfund, davon stammt etwa die Hälfte aus dem Servicegeschäft.
  5. 2019 investierte Rolls-Royce 1,46 Milliarden britische Pfund in Forschung und Entwicklung. Das Unternehmen unterstützt ein weltweites Netzwerk von 29 Universitären Technologie-Centern (UTCs), durch die Rolls-Royce-Ingenieure unmittelbar an wissenschaftlicher Spitzenforschung teilhaben.
Jennifer Riley Pressesprecherin Nord- und Lateinamerika
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