Power Generation

Powergen-Symposium erstmals virtuell

Veröffentlicht am 14 Dezember 2020 von Jenifer Riley, Bilder von Rolls-Royce Power Systems

Das Powergen-Symposium fand erstmals virtuell statt – mit spannenden Vorträgen und Diskussionen.
Man sagt, Not macht erfinderisch. Und die Coronavirus-Pandemie hat uns herausgefordert, bei der Vorbereitung des diesjährigen mtu-Power-Generation-Symposiums für den amerikanischen Kontinent besonders erfinderisch zu sein. 

„Selbst mitten in einer Pandemie wollten wir uns mit unseren Kunden und Partnern vernetzen und den Austausch von Informationen und Ideen innerhalb der Energieerzeugergemeinschaft vorantreiben", sagte Andreas Goertz, Vice President Power Generation. „Deshalb war es uns so wichtig, die Tradition fortzuführen, die wir mit unserem mtu-Power-Generation-Symposium aufgebaut haben. Zwar hat der persönliche Kontakt zu den Teilnehmern gefehlt, aber wir konnten dennoch die neuesten Technologietrends und Produktinnovationen in einer virtuellen Umgebung präsentieren.

Das virtuelle Symposium fand vom 30. November bis zum 3. Dezember statt und erreichte über 1.800 Teilnehmer aus aller Welt – im Vergleich zu rund 400 bei den persönlichen Veranstaltungen in den vergangenen Jahren. In 17 Sitzungen – sowohl live als auch als Aufzeichnung informierten sich die Teilnehmer über die neuesten Trends aus der Energiewirtschaft. Und an 18 Produkt- und Händlerständen in der virtuellen Ausstellungshalle konnten die Teilnehmer in Echtzeit mit mtu-Experten in Kontakt treten.

Covid-19-Pandemie verstärkt Trends in der Energiewirtschaft

Die Live-Sitzung mit der höchsten Teilnehmerzahl war die Podiumsdiskussion über die Zukunft der Stromerzeugung, Nachhaltigkeit und Energieunabhängigkeit, die von Michael Wagner, Direktor für die Geschäftsentwicklung im Bereich Stromerzeugung, moderiert wurde und an der Andreas Goertz, Vizepräsident für Stromerzeugung, Cordelia Theilitz, Vizepräsidentin für Mikronetze, Al Prosser, Direktor für den Vertrieb von Stromerzeugungsanlagen, Nordamerika, und Carsten Schrick, Direktor für den Vertrieb von Mikronetzen und Gas, Amerika, teilnahmen.  Laut Andreas Goertz sind die globalen Trends der Dekarbonisierung, Dezentralisierung, Elektrifizierung und Digitalisierung die gleichen wie im letzten Jahr, wobei einige davon durch die aktuelle Covid-19-Pandemie noch verstärkt werden. "Wir sehen starke Programme in Ländern auf der ganzen Welt, die sich für umweltfreundlichere Energie und weniger Kohlenstoffemissionen einsetzen", so Andreas Goertz. Eng damit verbunden ist der Trend zur Dezentralisierung mit mehr lokalen Netzen, Mikronetzen und nicht großen Kraftwerken mit Gigawatt Leistung. Wir sehen auch Unternehmen, die in die Elektromobilität investieren, und gefördert durch die Corona-Krise sehen wir bereits eine steigende Nachfrage nach Digitalisierung und Datenzentren rund um den Globus".

Neues Microgrid in Aiken

Im Hinblick auf den Dezentralisierungstrend war die nächsthöchste besuchte Sitzung eine Podiumsdiskussion über Microgrid-Lösungen und praktische Beispiele, an der sowohl mtu- als auch Branchenexperten teilnahmen. Die Sitzung begann mit dem neuen Video über die Installation des Microgrids im mtu-Werk Aiken in South Carolina. Anschließend wurden die Trends vorgestellt, die Anreize für Endbenutzer schaffen, Microgrids zur Verwaltung ihres eigenen Energiebedarfs zu installieren, und das technische, kommerzielle und regulatorische Klima für Mikronetze in Nordamerika diskutiert.

Auch wenn virtuelle Veranstaltungen niemals vollständig an die Stelle von persönlichen Veranstaltungen treten werden, werden die positive Reaktion der Teilnehmer und die große Reichweite dieser neuen Plattform einen Platz für virtuelle Veranstaltungen im Marketing-Mix nach der Pandemie sicherstellen.

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