STORY Power Generation

Gemeinsam auf dem Weg zu Net Zero

Veröffentlicht am 07 Juli 2022 von Lucie Maluck, Bilder von Stefan Söll

Auf dem mtu PowerGeneration-Symposium diskutieren Experten, wie sie mit mtu-Lösungen die Energiewende meistern.
Friedrichshafen, Germany

Wie kann die globale Energiewende gelingen? Wie ist ein realistischer Weg zu Net Zero zu erreichen? Das war die Leitfrage des diesjährigen PowerGen-Symposiums. Über 300 Kunden und Partner diskutierten diese Frage, und eigentlich waren sich alle einig: Lasst uns den Weg zu Net Zero gemeinsam gehen und ihn schon heute starten.    

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Dass Energie benötigt wird, ist außer Frage. Der Bedarf wird in den kommenden Jahren massiv steigen. Gleichzeitig sinkt die Versorgungssicherheit. Der Ukraine-Krieg und die daraus resultierende Gaskrise zeigt deutlich: Sowohl die Verfügbarkeit als auch die Qualität von Energie ist nicht mehr selbstverständlich. Doch sie wird benötigt – zuverlässig und klimaneutral.  

Energiespeicherung ist die große Herausforderung

Dabei ist schon ein Trend offensichtlich und wird sich in Zukunft noch weiter verstärken: Die Zeit großer Kraftwerke geht zu Ende, Energie wird zunehmend dezentral erzeugt – nachhaltig, aus erneuerbaren Quellen wie Wind und Sonne. Die Herausforderung: Nicht immer herrschen ideale Bedingung, diese zu erzeugen. Oft scheint die Sonne nicht oder es herrscht Flaute. Auch dann muss Energie zur Verfügung stellen. „Die große Herausforderung ist es, die Energie aus erneuerbaren Quellen zu speichern“, so Tobias Ostermaier, Präsident des Rolls-Royce Geschäftsbereichs Stationary Power Solutions. Er stellte dafür die mtu-EnergyPacks vor: Batteriecontainer im Leistungsbereich von 550 bis 2.200 Kilowattstunden. Diese speichern die Energie aus erneuerbaren Quellen und stellen sie dann zur Verfügung, wenn sie benötigt wird.  

Elektroylseure vervollständigen das mtu-Wasserstoff-Ecosystem

Doch nicht immer sind Batteriecontainer die einzige Lösung, Energie zu speichern. Eine weitere Möglichkeit sind sind Elektrolyseure, die mit Strom Wasserstoff herstellen. Ab dem Jahr 2024 wird Rolls-Royce auch diese zur Verfügung stellen. Stolz verkündete Andreas Görtz, Leiter des Rolls-Royce Geschäftsbereichs Sustainable Power Solutions, die Kooperation mit Höller-Electrolyzer . Das Unternehmen entwickelt derzeit einen besonders effizienten Elektrolyseur-Stack, mit dem die Elektrolyse wesentlich wirtschaftlicher als bisher möglich ist.  

Die Elektrolyseure vervollständigen unser Produktportfolio, jetzt können wir für das gesamte Wasserstoff-Ecoystem Produkte anbieten.

Andreas Görtz - Leiter des Geschäftsbereichs Sustainable Solutions bei Rolls-Royce Power Systems

Denn die Elektrolyseure bieten die zweite Möglichkeit, Erneuerbare Energien zu speichern – in Form von grünem Wasserstoff. Dieser kann in Tanks oder Pipelines gespeichert und bei Bedarf in mtu-Brennstoffzellen oder auch Wasserstoff-Verbrennungsmotoren wieder in Storm umgewandelt werden.  

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Synthetische Kraftstoffe und Wasserstoff-Blending ermöglichen schnelle CO2-Einsparungen mit bestehenden Produkten

Doch nicht nur mit Elektrolyseuren und Brennstoffzellen lässt sich Energie klimaneutral erzeugen. Auch mit bestehenden Produkten, die bereits im Einsatz sind, ist dies heute schon annähernd möglich. So sinken die CO2-Emissionen von Dieselmotoren, die mit HVO betrieben werden, je nach Ausgangsstoff, um bis zu 90 Prozent. Die mtu-Motoren der Baureihen 1600 und 4000 für den Bereich Power Generation sind bereits für die Verwendung von HVO und anderen synthetischen Kraftstoffen der Norm EN15940 freigegeben.   Und die Möglichkeit, die Gasmotoren nicht ausschließlich mit reinem Methan, sondern mit einem Methan-Wasserstoffgemisch zu betanken, können auch diese Motoren schon heute umweltfreundlicher betrieben werden. Schon bald können mtu- Gasmotoren mit einem Wasserstoffanteil von 25 Prozent betrieben werden. Dieser Anteil soll kontinuierlich erhöht werden, bis die Motoren mit 100 Prozent Wasserstoff betrieben werden können.

„Wir können jedem unserer Kunden die Lösung zur Verfügung stellen, die er braucht“, resümierte Tobias Ostermaier. Seien es Diesel- oder Gasaggregate, dynamische unterbrechungsfreie Stromversorgungssysteme, Brennstoffzellen, Batteriecontainer, Elektrolyseure sowie Schnittstellen, die all diese Elemente in einem Microgrid verbinden.  

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