Kommerzielle Schiffe

Freie Fahrt mit MTU

Veröffentlicht am 02 Juni 2020

Die Stadt New York ist im Ausnahmezustand. Nirgendwo in Amerika wütete das Coronavirus so stark wie in New York. Zwar bessert sich die Lage langsam, doch noch immer sollen die New Yorker zu Hause bleiben.  Alle – nur das medizinische Personal nicht, das wird in den Krankenhäusern gebraucht. Um diesen eine möglichst angenehme Anfahrt zu ermöglichen, dürfen sie derzeit die Katamarane von Seastreak Ferrys zwischen New Jersey und New York kostenfrei nutzen.  

Vier Zwölfzylinder-Motoren der MTU-Baureihe 4000 sorgen dafür, dass nicht nur das medizinische Personal zuverlässig nach New York kommt. Sie treiben die Commodore seit dem Jahr 2018 auf bis zu 39 Knoten (72 Stundenkilometer) Geschwindigkeit an. Und das so gut, dass die Reederei bereits ein weiteres Schiff mit MTU-Motoren bei Incat Crowther in Auftrag gegeben hat. Das Schwesterschiff der Commodore soll einer der größten Katamarane des Landes werden. Auf 45 Metern Länge und zwölf Meter Breite bietet er Platz für mehr als 600 Passagiere. 

"Da es unser Ziel ist, die Erwartungen unserer Kunden in Bezug auf Leistung, Qualität und Industriestandards nicht nur zu erfüllen, sondern zu übertreffen, freuen wir uns, dass der Erfolg des Seastreak Commodore zu einem weiteren Fährprojekt mit unseren Motoren geführt hat", sagte Jeff Sherman, Senior Sales Manager, MTU America. "Die Zusammenarbeit mit Partnern wie Seastreak und Incat Crowther, die die gleichen Ziele haben wir wir, ist immer eine lohnende Erfahrung".

Wie die Seastreak Commodore wird das neue Schiff in der Lage sein, Passagiere in weniger als 40 Minuten von der Wall Street in den Norden New Jerseys zu befördern, und es wird mit Passagierkomfort wie Luxus-Sitzen, Panoramafenstern, LED-Innenbeleuchtung, Flachbildfernsehern, mehreren speziellen Ladestationen, Wi-Fi und High-Tech-HVAC-Systemen ausgestattet sein. Die Passagierbestuhlung wird mehr als 500 Innen- und mehr als 180 Außenplätze auf dem zweiten und dritten Deck umfassen.

Gerade wird nur ein Bruchteil davon genutzt. Denn zum Schutz seiner Passagiere gelten auf allen Seastreak-Katamaranen hohe Sicherheitsstandards: Um Distanz waren zu können, sollen die wenigen Passagiere Abstand halten, zusätzlich eine Maske tragen und möglichst wenig Fingerabdrücke hinterlassen.

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